Mar 12 20 Erdbeben in Mexiko
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala hat in den frühen Abendstunden Mexiko erschüttert.
Die Situation entspannte sich jedoch relativ schnell. Nach Auskunft der INSARAG wird zum momentanen Zeitpunkt keine internationale Hilfe angefordert. Der BRH steht im engen Kontakt mit den Vereinten Nationen und beobachtet die Situation. Ein Einsatz ist zum momentanen Zeitpunkt nicht geplant.
Okt 11 25 Tagung der INSARAG Regional Gruppe Africa/Europe/Middle East
 Vom 25. bis 27. Oktober fand in Tunis die Tagung der INSARAG Regionalgruppe statt. 84 Teilnehmer aus 34 Ländern diskutierten über Themen wie die Zusammenarbeit der Internationalen INSARAG Gruppen mit den nationalen Behörden und den Ausbau des INSARAG-eigenen Informationsnetzwerkes. Für das BRH-SAR-Germany des Bundesverbandes Rettungshunde nahm Klaus Kölper an dieser Tagung teil. Er ist als Einsatzkoordinator im Bundesverband für die Koordination und Kommunikation mit den nationalen Behörden zuständig.
INSARAG steht für „International Search and Rescue Advisory Group“ und besteht aus Experten von Bevölkerungsschutzorganisationen aus mehr als 80 Ländern unter dem Dach der Vereinten Nationen (UN). Die Hauptaufgabe ist die Entwicklung von internationalen Qualitätsstandards für so genannte „urbane Ortungs- und Rettungseinheiten“ (Urban Search and Rescue = USAR), die in dichtbesiedelten Gebieten nach Erdbeben zum Einsatz kommen.
zum ausführlichen Bericht
Okt 11 24 Schweres Erdbeben in der Ost-Türkei
Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei beobachtet das BRH-Auslandskader die Situation. Nach bisherigen Informationen aus der Türkei wird aber vermutlich keine internationale Hilfe benötigt. Es liegt kein offizielles Hilfeersuchen der Türkei vor, so dass ein Einsatz zum momentanen Zeitpunkt nicht geplant ist.
Das Zentrum des Bebens lag unter der Ortschaft Tabanli in der Provinz Van. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Die türkische Regierung hat 500 Helfer in die Katastrophenregion entsandt, darunter Suchteams und Mediziner.
Sept 11 17 USAR Übungswochenende 2011
 Am Wochenende 16. bis 18. September reiste das Auslandskader unter "Einsatzbedingungen" in das fiktive "K-Land", um hier bei einer 24 Stunden-Übung das Zusammenspiel aller Fachabteilungen unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. Von den "Einreiseschwierigkeiten" beim Zoll bis zu marodierenden Landeseinwohnern war alles vertreten. Aber natürlich kam auch der fachliche Teil nicht zu kurz. Und hierfür war das Trainingszentrum am Airport Weeze bestens geeignet. Das BOTC-International gehört seit 2003 zu den größten Ausbildungs- und Trainingszentren für Feuerwehr und BOS in Europa. Mit großem Engagement und Teamgeist wurden die teilweise sehr schwierigen und realitätsnahen Aufgaben gelöst, so dass Samstag nacht kurz nach 22 Uhr die Übung erfolgreich beendet werden konnte.
Mai 11 13 Übungswochenende der Fachbereiche Medical und Rescue
 Zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich die Fachbereiche Rescue und Medical des BRH-Auslandskaders zum gemeinsamen Training.
Nachdem im Februar die allgemeine Unterweisung für die Handhabung der aktuell aufgestockten Ausrüstung in den Bereichen Bergung und medizinische Versorgung stattfand, wurden diese Neuanschaffungen Mitte Mai praxisnah eingesetzt und getestet. Und nicht nur die Ausrüstungsgegenstände wurden einem ersten Härtetest unterzogen, auch die Teilnehmer kamen, auf Grund der vorherrschenden Temperaturen, dabei recht schnell ins Schwitzen. Geübt wurde in einem etwa zur Hälfte abgebrochenen Einkaufszentrum im Großraum Hamm in Nordrhein-Westfalen; wir fanden also, beginnend mit sog. Randtrümmern, über Schwalbennester bis hin zu, augenscheinlich intakten, Gebäudeteilen, recht vielfältige Einsatzszenarien vor.
Aufgabenstellung war die Schaffung verschiedenster Decken- und Wanddurchbrüche innerhalb eines limitierten Zeitrahmens mit Hilfe von Hebekissen, Spreiz- und Kernbohrgeräten; diese Öffnungen wurden anschließend vom Medical-Team dazu genutzt, einsatznah die medizinische Versorgung und Rettung verschütteter Personen mit Spineboards und Schleifkorbtragen zu simulieren; dies alles natürlich unter Berücksichtigung diverser Sicherungs- und Abseiltechniken. Begleitet wurde dieses Übungswochenende von Vorträgen; beginnend beim adäquaten Tapen von einfachen, aber durchaus schmerzhaften, Verletzungen, bis hin zu möglichen Risiken, die einen sog. Bergungstod nach sich ziehen können.
Durch die konstruktive Zusammenarbeit eines hochmotivierten Teams aus dem gesamten Bundesgebiet war es erfreulicher Weise zudem noch möglich, vorab nicht eingeplante kleinere Übungseinheiten mit den anwesenden Hunden durchzuführen.
Mar 11 12 Vorerst kein Einsatz in Japan
Nach aktuellem Stand entsendet der BRH vorerst kein USAR-Team in das Erdbebengebiet.
Die Vereinten Nationen haben auf Bitten Japans alle internationalen Such- und
Für den Fall, dass sich dies ändert, bleibt der BRH weiterhin in Bereitschaft.
Zur offiziellen Pressemitteilung des BRH
Pressekontakt: Christina Meier, Referat Medien und Kommunikation, 0160 / 7972818
Feb 11 27 Übungswochenende der Fachbereiche Medical und Rescue
 Vom 26. bis 27. Februar 2011 kam aus dem A-Kader der Bereich Rescue und Technische Ortung (TO) zusammen, um die neue Ausrüstung zu begutachten und auf Vollständigkeit zu kontrollieren.
Es wurden auch kleine Übungen durchgeführt, so konnte jeder Teilnehmer erfahren wie schwer es unter realen Einsatzbedingen sein kann.
Zum Beispiel wurde im Kellergeschoß eine vermisste Person durch eine vorher freigestemmte Öffnung gerettet. Ein anderes Szenario war es eine „vermisste“ Person unter einem Trümmerhaufen zu befreien.
Die Technische Ortung und das Rescue Team mussten Hand in Hand arbeiten und konnten am Ende erfolgreich die Person aus den Trümmern retten. Im Anschluß der Übungen wurden noch die Gerätschaften überprüft und für einen Einsatzfall in verstaut.
Jan 11 28 Management-Übung Januar 2011
 Vom 28. bis 30. Januar 2011 fand in Hünxe das erste Seminar-Wochenende für 2011 statt. Die Mitglieder des OPS (Operations-Center) und die Gruppe Management und Einsatzleitung probten in gemeinsamen Übungen Einsatzlagen, die Kommunikation und das Zusammenspiel untereinander.
Nach der Theorie am Samstag morgen, bei der die grundlegenden Begriffe, Abkürzungen und Abläufe definiert wurden, erfolgte eine Einteilung in OSOCC, BoO und LEMA. Eine angenommene Lage nach einem Erdbeben wurde dann von der Ankunft bis zum Aufbau des Lagers (BoO), Anmeldung bei der Einsatzleitung (OSOCC) und Koordination mit den örtlichen Behörden (LEMA) durchgespielt und ausgewertet.
| Das Auslandkader des BRH
besteht aus einer Gruppe speziell ausgebildeter Mitglieder, die gemeinsam die Bereiche
-biologische Ortung
(die Suche mit Hunden)
- technische Ortung
- Bergung (Rescue)
- medizinische Versorgung (Medical)
- Management und Verwaltung
abdecken können. Gemäß den Richtlinien der UNO stehen rund 50 Mitglieder mit ihrer Ausrüstung bereit, um bei Erdbeben oder anderen Katastrophen innerhalb von 36 Stunden ins Einsatzgebiet abzureisen.
Der Bundesverband Rettungshunde
ist der größte Rettungshunde führende Verband Deutschlands. 2000 Mitglieder in fast 80 Staffeln mit rund 500 geprüften Rettungshunden stehen ehrenamtlich bereit, um vermisste Personen zu suchen oder bei Katastropheneinsätzen zu helfen.
Helfen Sie mit
Die Mitgliedstaffeln im BRH Bundesverband Rettungshunde sind allesamt gemeinnützige Vereine, die sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren. Zu dem enormen Zeitaufwand kommen erhebliche Kosten zum Beispiel für Ausrüstung, Trainingsgelände sowie Fahrtkosten zu Übungsstunden und Einsätzen auf die ehrenamtlichen Helfer zu.
Ganz besonders viel liegt uns an der qualitativ hochwertigen Ausbildung unserer Einsatzkräfte.
Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten, den BRH und das Auslandskader des BRH in ihrer Arbeit zu unterstützen. |
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